
Dieses Golflexikon von StyleYourGolf.com macht Sie mit den wichtigsten Begrifflichkeiten von Golf (Sport) vertraut.
Gegossene Köpfe
Bei Golfschlägern folgt allgemein die Unterteilung dadurch, für welche Weiten eine gewisse Form von Schlägern herangezogen wird. Sollen Distanzen zwischen 70 und 180 Metern überwunden werden, so greift der Golfsportler in der Regel zum Eisen. Dieser spezielle Schläger kann unter anderem eine wesentliche Komponente aufweisen, an der sich nach wie vor in gewisser Art und Weise die Geister scheiden. Es handelt sich dabei um die Herstellung des Schlägerkopfes eines Eisen. Während eine Gruppe auf das Verwenden geschmiedeter Köpfe beharrt, tendiert eine andere Gruppe dazu, ausschließlich gegossene Köpfe zu verwenden.Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen geschmiedeten und gegossenen Schlägerköpfen?
Auf Grund dieser polarisierenden Wirkung, die das Verwenden des Schlägerkopfes zum Teil auslösen kann, drängt sich die Frage auf, was eigentlich der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Formen ist?
Dabei muss das Hauptaugenmerk auf die Art und Weise der Produktion gelegt werden. Während ein geschmiedeter Schlägerkopf noch von Hand, also mittels manueller Arbeit, hergestellt wird, wird bei der gegossenen Alternative die Massenproduktion herangezogen. Daraus resultiert selbstverständlich auch ein deutliches Auseinanderklaffen der Preise, da die in Massenproduktion hergestellten Schlägerköpfe wesentlich günstiger auf den Markt gebracht werden können als dies bei ihren in mühsamer Handarbeit erstellten Kontrahenten der Fall ist.
Worin besteht die Faszination eines geschmiedeten Schlägerkopfs beim Eisen?
Auf Grund der Preisentwicklung lässt sich rasch die Frage finden, worum eine Gruppe von vorwiegend traditionellen Golfsportlern nach wie vor auf der geschmiedeten Variante verharrt und welche Gründe sie dafür vorbringen können. Wie bereits aus der Bezeichnung klar wird, spielt ein gewisser Faktor an Tradition eine wesentliche Rolle, der dem alt eingesessenen Material nach wie vor einen gewissen Vorteil zuschreibt. Nüchtern betrachtet sind in der Qualität der beiden unterschiedlich produzierten Schlägerköpfe jedoch kaum gravierende Abweichungen zu erkennen. Was den Schläger mit geschmiedetem Kopf allerdings für so manchen attraktiv macht, ist seine enorme Individualität. Durch den Kostenfaktor lässt sich rasch erklären, dass es natürlich meist mehr gegossene als geschmiedete Köpfe unter den Golfsportlern gibt, wodurch der traditionellen Form eine gewisse Eigenheit zu Teil wird.
Weiters kann auch noch beobachtet werden, dass Anfänger wohl eher zum gegossenen und somit günstigerem Schlägerkopf greifen werden, während erfahrene Golfer bei dieser Entscheidung mit mehr Sorgfalt vorangehen. Dies lässt sich natürlich rasch durch den Erfahrungsfaktor erklären, kann der langjährige Golfer doch auch kleine Unterschiede wesentlich besser bewerten als der vollkommene Neueinsteiger, der seine erste Golfausrüstung in Händen hält.



