
Dieses Golflexikon von StyleYourGolf.com macht Sie mit den wichtigsten Begrifflichkeiten von Golf (Sport) vertraut.
Golf-Bekleidung
Wie in den meisten Sportarten gibt es auch beim Golf eine eigene Bekleidungslinie, die einerseits einer gewissen Zweckmäßigkeit dient und andererseits einen beträchtlichen Teil in das Prestige bringen soll.
Wie auch immer, im Zusammenhang mit dem Golf-Auftritt kann man sich sprichwörtlich von Kopf bis Fuß standesgemäß einkleiden. Und zwar Damen gleich wie Herren oder auch Kinder. Wenn man es genau nimmt, gehen die Möglichkeiten sogar weit über den Bekleidungszweck hinaus, denn man findet im Sortiment auch spezielle Sonnenbrillen und auch Schlüsselanhänger. Der Farbbereich der Golfbekleidung ist nicht an eine bestimmte Farbgebung gebunden und kann sich vom klassischen weiß über Beige-Töne, dunkelblau bis zum tiefen Schwarz bewegen. Auch sind Schnitt und Form einzelner Bekleidungsstücke nicht an eine „Uniformierungsnorm“ gebunden. Primär soll durch die Angebotspalette eine praktikable Zweckmäßigkeit erreicht werden, die sich an die langjährige Erfahrung im Outdoor-Bereich in weiten Zügen anlehnt. Mit dem „Zip-Off“ bei den Hosen ist man für Wetterkapriolen gewappnet, der Klettverschluß hat sich auch in der Golferbekleidung weitgehend durchgesetzt.
Es gilt die Devise: „Man muß nicht gut aussehen, um Golf zu spielen, aber die richtige Golfbekleidung zu tragen, schadet nie!“ oder „Selbst wenn Sie nicht der beste Golfer oder die beste Golferin sind, können Sie aber wie ein solcher aussehen!“
Doch ein paar Tips sollte man sich wohl beherzigen: Es gilt generell, daß die Bekleidung beim Golfen von Leichtigkeit geprägt sein soll, denn schwere Kleidung stört einen perfekten Schwung. Und da es sich beim Golfsport um einen Outdoor-Sport handelt, sollt man sich stets mit einer Kopfbedeckung am Platz bewegen.
Ein besonderer „Renner“ ist die Bekleidung im „Oldstyle“, die sich in Ausführung und Schnitt an die Golfmode der 20er-Jahre bis hin zu den 50er-Jahren anlehnt. Ob Fliegerkappen, Schiebermützen, Pullunder und Pullover, Knickerbocker mit den passenden Hosenträgern, Kniestrümpfen und Gamaschen – ein besonderer Reiz, den man vielleicht vom Fahren mit dem „57er-Chevi“ ahnen mag. Wichtig bei dieser Bekleidungsrichtung: Lösen Sie Ihr Begehren nicht durch Einzelstücke, hier ist das Gesamtbild, das es ausmacht. Schließlich wandelt man mit diesem Outfit auf den Spuren von Walter Hagen.
Und wenn man schon vom Wandeln spricht, so soll eines der wichtigsten Bekleidungskriterien, die Schuhe, in denen man doch etliche Meter am Tag sich von A nach B bewegt, einen besonderen Stellenwert erhalten.



