
Dieses Golflexikon von StyleYourGolf.com macht Sie mit den wichtigsten Begrifflichkeiten von Golf (Sport) vertraut.
Golf-Trolley manuell
20 Kilogramm Gepäck an die 15 Kilometer getragen und dabei bis zu 100 Mal abgestellt – das sind nicht Eckdaten für einen Alpinisten wie Reinhold Messner – sondern sind Durchschnittsdaten eines mittelmäßigen Golfers, der sich über einen durchschnittlich großen Golfplatz im Zuge einer Platzrunde bewegt. Genug Gründe, über einen Golf-Trolley nachzudenken – oder?
Bedenkt man, dass ein Golfbag, bestehend aus Tasche, Schläger, Regenanzug, Wasserflasche, Verpflegung, Golfbällen und Tees und was alles noch so unbedingt bei einer Golfrunde benötigt wird, kommt schon einiges an Gewicht und Volumen zusammen. Selbst als Amateur hat man ja primär das Golfspielen im Sinn und nicht das Gewichtheben. Mit der Verwendung und Zuhilfenahme eines Trolleys schafft man sich außerdem einen körperlichen Vorteil gegenüber Mitspielern ohne dieses Hilfsmittel.
Nimmt man sich ein Beispiel aus der Denkweise von Golf-Profis, wird man noch leichter verstehen, warum man einen Trolley, unabhängig davon ob manuell oder elektrisch betrieben, verwendet. Golf-Profis sehen ihre primäre Aufgabe darin, erfolgreiches Golf zu spielen und sowohl die Konzentration wie auch die körperliche Fitness für einen optimalen Golfschwung einzusetzen. Die allgemeine körperliche Fitness erreichen Golfprofis außerdem über gezieltes, spezifisches Training wie unter Zuhilfenahme von Medizinbällen oder Balancebrettern, aber keineswegs durch das Tragen ihres Golf-Bags.
Manuelle Golf-Trolleys gibt es in verschiedenen Ausführungen. Es gibt reine Pull-Trolleys, die man über den Golfplatz zieht oder man verwendet einen Push-Pull-Trolley, den man schieben oder auch ziehen kann, was sich bei den unterschiedlichen Geländeformen als besonders gut und erleichternd erweisen kann. Wichtig bei der Anschaffungsüberlegung ist, dass man sich der Anforderung bewusst ist, die man an den neuen Golf-Trolley stellt. Es sollte großer Wert auf eine hochwertige Verarbeitung gelegt werden, ebenso auf das Gewicht des Gerätes. Ganz wichtig ist auch die Bereifung des Golf-Trolleys. Ist es hier nicht die Griffigkeit primär, die notwendig ist, wird man beim Golf-Trolley liebend gerne auf kleine und bei jeder Unebenheit quietschende Räder verzichten können. Also gute und relativ große Bereifung wählen und Räder, die kugelgelagert sind, ermöglichen einen sinnvollen Einsatz am Golfplatz.
Im Regelfall werden sich die Bereifung der Pull-Trolleys, also die Zieh-Trolleys, von jener der Schiebe-Trolleys sichtbar unterscheiden. Für welche Art von Trolley man sich schlussendlich entscheidet, wird sich erweisen und ist auch Geschmacksache. Nicht auf den Geschmack sollte man sich jedoch in der grundlegenden Qualität des Trolleys verlassen, denn hier spielen ausschließlich Fakten eine Rolle. Oder können Sie sich ein hochwertiges Golfschläger-Sortiment auf einem Billig-Vehikel vorstellen? Es wäre ein wie ein schlechter Film!
Manuelle Golf-Trolleys gibt es mit zwei oder auch drei Rädern. Pull-Trolleys haben im Regelfall nur zwei, dafür aber relativ große Räder. Diese Räder können Luftreifen sein, es gibt aber auch Ausführung in Vollgummi.



