GolfshopGolfshop | Golfplätze | Golflexikon | Golfmarken | Informationen | Login
Gratis Hotline Österreich: 0800 810 801 | Deutschland: 0800 810 8011
Mein Warenkorb Zur Kassa

Stück, EUR
0 weitere Produkte
Gesamtsumme:
Suche
Sie befinden sich hier: Homepage » Golflexikon » Golfball
Golflexikon

Dieses Golflexikon von StyleYourGolf.com macht Sie mit den wichtigsten Begrifflichkeiten von Golf (Sport) vertraut.

Sicher einkaufen

Golfball

Ein Golfball, so klein er auch ist, hat eine Reihe von bestimmten Kriterien zu erfüllen, die in den internationalen Golfregeln genau definiert sind und in einigen Punkten jährlich einer Revision unterzogen werden. Die Konstruktion eines Golfballs beruht weitgehend auf Erkenntnissen aus der Strömungslehre.

 

Aus was besteht ein Golfball?
Ein Golfball besteht aus einer harten Kunststoffschale die einen unterschiedlichen Kern umhüllt. Lange dominierten Hartgummikerne, doch werden zunehmend Mehrschichtkerne genutzt. Diese können aus Metall oder Flüssigmetall bestehen und dienen vorwiegend dazu, das vorgegebene Eigengewicht des Golfballs zu erreichen. Dieses liegt bei minimal 45,93 Gramm bei einem Mindestdurchmesser von mindestens 42,67 Millimetern.

Warum ist der Golfball nicht glatt?
Selbst das kommt aus Erkenntnissen der Strömungslehre. Unzählige kleine Dellen, die sogenannten Dimples sind gleichmäßig über die Oberfläche des Golfballs verteilt. Dies bewirkt, daß, da der Golfball beim Abschlag mit dem Schlägerkopf des Golfschlägers in eine Rotation versetzt wird, die notwendige Richtungsstabilität während des Fluges erreicht wird. Die Oberflächenstruktur bewirkt in Verbindung mit der Rotation je nach seiner Rotationsrichtung eine seitliche Ablenkung oder einen Auftrieb, der die Flugweite überaus stark beeinflussen kann und liegt bei bis zu einer Verdreifachung der Flugstrecke gegenüber einem vergleichbaren Ball ohne diese Dimples. Man spricht hier vom, nach seinem Entdecker benannten, Magnus-Effekt.

Sieht jeder Ball gleich aus?
Nein, doch wegen seiner sehr eng gesteckten Unterschieds-Toleranz und auf weitere Entfernungen ist ein Unterscheiden oft nicht ganz leicht möglich. Bereits von der Erzeugung her ist jeder Golfball mit einer Nummer versehen. Bereits vor dem ersten Abschlag wird die Marke, Type und die Nummer des Balls gegenüber seinen Mitspielern angesagt. Diese Informationen sollten auch weitergeben werden, wenn es während des Spiels zu einem erlaubten Wechsel des Balls kommt, was jedoch nach den derzeitigen Regeln nicht zwingend verlangt wird.

Früher bestanden Golfbälle aus Guttapercha – was ist das?
Guttapercha ist ein natürlicher Rohstoff, der aus dem malaiischen Raum zu uns eingeführt wurde. Beim Rohstoff für Golfbälle handelte es sich um den eingetrockneten Milchsaft des Guttapercha-Baums. Der Übersetzung aus dem Malaiischen nach, ist die Bezeichnung Guttapercha die Zusammensetzung aus „getah“, was soviel wie Gummi heißt und „perche“ für Baum – also Gummibaum. Chemisch gesehen ist Guttapercha dem Kautschuk ähnlich, ist aber härter und nicht so elastisch. Guttapercha wird bei etwa 50 Grad Celsius weich und knetbar. Außer zur Erzeugung von Golfbällen diente Guttapercha lange Zeit zur Isolierung von elektrischen Kabeln, was auch schon Werner Siemens Mitte des 19. Jahrhunderts bekannt war. Viele von uns hatten Guttapercha bereits im Mund, denn heute noch wird dieses Material in der Zahntechnik bei der Herstellung von Zahnabdrücken, als provisorisches Zahnfüllmaterial und zur Behandlung von Wurzelkanälen verwendet.