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Golflexikon

Dieses Golflexikon von StyleYourGolf.com macht Sie mit den wichtigsten Begrifflichkeiten von Golf (Sport) vertraut.

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Tee

Eine ganz wesentliche Rolle im Golfsport wird auch dem bekannten Tee zu Teil. Zahlreiche Menschen, die selbst kein Golf spielen, haben von dieser Bezeichnung schon öfters gehört, kennen aber unter Umständen die eigentliche Bedeutung dieses Spielgeräts nicht. Es handelt sich beim Tee um eine aus Holz oder Kunststoff gefertigte Spielerleichterung, die beim Abschlag Verwendung findet. Der kleine Stift, der in seinem Querschnitt auch etwas einem T ähnelt, wird dabei in den Boden gesteckt, um anschließend den Ball darauf legen zu können. Beim Abschlag kann man ihn auf Grund seiner leicht erhöhten Lage - man spricht in diesem Zusammenhang auch davon, dass der Ball aufgeteet wurde – besser treffen, was auch etwaigen Schäden am Abschlagplatz etwas vorbeugen kann. Die viereckige Markierung, von der der Abschlag, der erste Schlage auf jeder Spielbahn, vollzogen wird, wird dabei ebenfalls gern als Tee bezeichnet.

Gibt es genau Vorgaben für das Aussehen eines Tees?

Selbstverständlich sind auch für das korrekte Aussehen eines Tees Vorgaben vorhanden, die in den Regeln des Golfsportes festgehalten werden. Ein Tee ist im Regelfall genau 2 1/8 Zoll lang, was in Zentimetern etwa einer Länge von 5,4 entspricht. Die Maximallänge eines Tees ist dabei auf 4 Zoll beschränkt, was umgerechnet schon rund 10,16 Zentimetern entspricht. Längere Tees werden dabei besonders gern bei Abschlägen mit dem Driver (Holz 1), einer besonderen Form des Schlägers, verwendet, während flache aus Kunststoff gefertigte Tees meist in den Wintermonaten verwendet werden, da ein normales Tee nicht mehr im Boden angebracht werden könnte.

Die Geschichte des Tees

Geschichtlich reicht die Einführung dieser Spielhilfe vergleichsweise noch nicht allzu weit zurück, wird das Erlauben eines Tees doch allgemein als die letzte große Änderung im Golfreglement bezeichnet. Exakt datiert das erste Patent, das für ein zu Zwecken des Golfsports genutztes Tee vergeben wurde, aus dem Jahre 1892. Während heute jeder Golfsportler ein schlichtes Tee bei sich tragen kann, war es früher von Nöten bei jedem Abschlag so genannte boxes zu errichten. Es handelte sich dabei um mit Sand gefüllte Kisten, die von Nöten waren, da man damals zum Erhöhen des Balles beim Abschlag schlichtweg Sand benutzte. Man errichtete einen kleinen Sandhaufen und schaffte so die nötige erhöhte Lage, um einen Abschlag auch korrekt und ohne größere Probleme durchführen zu können.

Traditionell besteht ein Tee nach wie vor aus Holz, wobei sich aus Gründen der Haltbarkeit vielerorts auch aus Kunststoff gefertigte Spielhilfen durchgesetzt haben. Trotz ihrer positiven Aspekte im Hinblick auf die Haltbarkeit, verfügen sie über einen durchaus schlechten Ruf, da sie kaum biologisch abbaubar sind, was ihnen den Unmut von Umweltfreunden einbringt. Golfausrüstungsanbieter haben mittlerweile aber auf diese Tendenzen reagiert und biologisch einfach abbaubare Tees aus gepresstem Weizen auf den Markt gebracht. Diese sind haltbarer als Holztees und können die Kunststofftees in Sachen Umweltverträglichkeit deutlich überflügeln. Darüber hinaus wurden auch bereits Tees angeboten, die die Bewegung des Balles beeinflussen können, wobei diese auf Grund ihrer leicht Spiel verfälschenden Eigenschaft 2004 wieder verboten wurden.